Karlsruhe. Die Anti-Atom-Initiative Karlsruhe ruft am Sonntag, 2. Februar, 15 Uhr, zu einer Mahnwache am Hauptbahnhof auf. Die AtomkraftgegnerInnen schließen sich damit einer bundesweiten Aktion des Protestbündnisses "castor-stoppen" an. Die Karlsruher AtomkraftgegnerInnen erklären hierzu: "Für die Jahre 2020 bis 2024 sind vier Castor-Transporte geplant, bei denen hochradioaktiver Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für … [Weiterlesen...]
Mahnwache am Karlsruher Bahnhof angekündigt:
„Es ist noch nicht vorbei – Die Rückkehr der Atomkraft verhindern!“
Nach Abseilaktion von AtomkraftgegnerInnen bei Münster:
Polizei stoppt Uranmüllzug
Münster. Ein Uranmüllzug mit 600 Tonnen abgereichertem Uranhexafluorid (UF6) aus der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau/Westfalen Richtung Russland wurde am Dienstag, 10. Dezember, zwischen Münster-Häger und Münster-Kinderhaus durch eine Abseilaktion von der Brücke der A1 erneut aufgehalten. Die Polizei stoppte daraufhin den Uranzug kurz vor 12 Uhr im Bahnhof von Altenberge. Ein Kletterteam der Polizei ist nach Mitteilung des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) um 13 Uhr … [Weiterlesen...]
Rechtswidriger Gebührenbescheid nach Brückenbesetzung in Heilbronn aufgehoben
Nach Castor-Protest im Polizeikäfig
Von Paul Linker - Neckarwestheim. Wir erinnern uns: Vor zwei Jahren fand der brandgefährliche Neckar-Castor-Transport statt. Dagegen gab es breiten Widerstand. Im Zug einer Brückenbesetzung hagelte es Platzverweise, an die sich ein Aktivist nicht hielt. Er wurde in Gewahrsam genommen und zu einem Bußgeld verurteilt. Außerdem erhielt er von den Einsatzkräften einen Gebührenbescheid, gegen den er Einspruch einlegte. Nun, nach zwei Jahren, bekam er ausweislich eines "Abhilfebescheids" zu seiner … [Weiterlesen...]
Vorerst letzter Castortransport auf dem Neckar
Polizei und EnBW riskieren Nachtfahrt
Von Angela Berger - Neckarwestheim/Lauffen. Der fünfte und zumindest für dieses Jahr letzte Atommülltransport auf dem Neckar war am Dienstag, 19. Dezember. Ursprünglich war er eine Woche früher geplant, musste jedoch wegen des schlechten Wetters verschoben werden. Anhaltendes Hochwasser und die winterliche Lage waren der EnBW wohl zu unsicher gewesen. Auch polizeitaktische Erwägungen könnten eine Rolle gespielt haben. Der Transport startete schon am Vorabend eine Stunde vor Mitternacht. … [Weiterlesen...]
Wer gegen einen Atommülltransport demonstriert, darf Respekt erwarten - auch von Polizisten
Protest ist kein „Blödsinn“
Kommentar von Angela Berger - Sontheim/Heilbronn. Nein, ich würde bei 2 Grad Celsius Außentemperatur und einer Wassertemperatur von etwa 7 Grad nicht in den Neckar springen - auch nicht, um einen "heißen" Castortransport aufzuhalten (siehe hierzu "Störmanöver bei nächtlichem Castortransport"). Ich würde mich auch nicht an Gleise ketten, um Atommüllverschiebung per Bahn aufzuhalten, und Hase und Igel würde ich wahrscheinlich auch nicht mit der Staatsgewalt in irgendwelchen Wäldern spielen. Zumal … [Weiterlesen...]
Polizei ließ Atommüll bei Dunkelheit auf dem Neckar verschiffen
Störmanöver bei nächtlichem Castortransport
Von Angela Berger - Sontheim/Heilbronn. Mitten in der Nacht startete am Donnerstag, 16. November, um 2.05 Uhr der vierte Transport radioaktiver Abfälle vom stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim zum Zwischenlager in Neckarwestheim. Dem Sprecher der Einsatzleitung Roland Fleischer zufolge war dieser Nachttransport "Einsatztaktik". Die Fahrt mit hochriskanten radioaktiven Abfällen bei absoluter Dunkelheit sei "sehr akribisch" vorbereitet worden. Die Polizeigewerkschaft hatte im Vorfeld selbst die … [Weiterlesen...]
Möglicherweise Blockade / BBU ruft zu Klima-Demo am Samstag in Bonn auf
Nuklearfracht unterwegs von Hamburg nach Frankreich
Bonn. Aus den Reihen der Anti-Atomkraft-Bewegung wurde bekannt, dass ein Zug mit Nuklearfracht von Hamburg Richtung Frankreich unterwegs ist, der vermutlich am frühen Morgen Bonn erreichen wird. Ob der Zug eventuell blockiert werden wird, ist derzeit offen. Vor einem Monat wurde ein Sonderzug mit Uranhexafluorid auf dem Weg zur Urananreicherungsanlage Gronau für etwa 17 Stunden blockiert (wir berichteten). Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen und Verbänden ruft auch der Bundesverband … [Weiterlesen...]
Bündnis wirft Behörden massive Sicherheitsmängel am und auf dem Neckar vor
„Blindflug“ Castor-Transport
Neckarwestheim. Das Bündnis "Neckar castorfrei" wirft den Behörden ein "Bündel haarsträubender Schlampereien" bei den Castor-Transporten auf dem Neckar vor. Symptomatisch sei, dass die Polizei am Samstag, 11. Oktober, beim dritten Transport banal nur von „ausgedienten Brennelementen“ schrieb. Dabei enthielten Castoren den gefährlichsten Müll, den die Menschheit kennt: hochradioaktiven, langfristig heißen und Millionen Jahre lang strahlenden, tödlichen Atommüll. Derzeit werden Vorbereitungen für … [Weiterlesen...]
Der Flottenverband auf dem Neckar hat abgelegt / In Gronau wurde ein Atommüll-Sonderzug blockiert
Protest gegen dritten Castor-Transport
Neckarwestheim. Der dritte von fünf geplanten Castor-Transporten auf dem Neckar hat am frühen Mittwochmorgen, 11. Oktober, begonnen. Der Flottenverband ist vom Atomkraftwerk Obrigheim zum Atomkraftwerk Neckarwestheim unterwegs. In der Nacht war der Schubleichter mit drei Castoren beladen worden. Das Bündnis Neckar Castorfrei rief zum Protest in Gundelsheim auf. Es hat eine Mahnwache neben einem Campingplatz direkt an der Bundesstraße angemeldet. Das Bündnis hält weiterhin an seiner Kritik … [Weiterlesen...]
Bündnis ruft zum Protest in Lauffen auf
Zweiter Castortransport auf Neckar gestartet
Obrigheim/Lauffen. Um 6.30 Uhr haben die Schiffe Edda, Lastdrager 40 und Ronja am Mittwoch, 6. September, das AKW Obrigheim mit hochradioaktivem Atommüll verlassen. Das teilt das Bündnis Neckar Castorfrei mit. Es ruft zum Protest in Lauffen auf. Infopunkte gibt es an der Uferstraße und auf dem Marktplatz ab 10 Uhr voraussichtlich ganztägig. Der Leichter Lastdrager 40 war in der Dunkelheit beladen worden. Das Bündnis rechnet damit, dass der Transportverbund einige Zeit unterwegs sein und … [Weiterlesen...]
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